Omaha Poker Regeln
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Omaha Poker Regeln in der Übersicht
Diese Pokervariante ähnelt stark dem Texas Hold’em. Anstatt zwei verdeckten Karten, erhält der Mitspieler 4 verdeckte Karten, aus denen später die 5 besten Karten seine Kartenhand bilden.
Es gibt auch hier wieder 4 Bietrunden und am Ende entscheidet der Showdown über Sieger und Verlierer des Spiels.
Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Zuerst bietet der Spieler links neben dem Geber Button (Dealerbutton). Um die Position des Geber Buttons zu bestimmen, zieht jeder Spieler eine Karte. Derjenige mit dem höchsten Blatt bekommt den Button.
Gibt es zwei oder mehr Spieler mit dem höchsten Blatt, so wird gestochen bis die Position des Geber Buttons bestimmt wurde. Nach jeder Spielrunde (nicht Bietrunde!) wandert der Geber Button um eine Position nach links.
Der Geber Button ist der wichtigste Orientierungspunkt im Spiel. Falls Sie im Spiel einmal völlig den Überblick verlieren sollten, wird Ihnen der Geber Button helfen, die Positionen und Aktionen der Mitspieler nachzuvollziehen.
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Poker Blinds (Blind/Einsätze)
Vor Beginn des Spieles müssen die beiden Mitspieler links neben dem Geber Button einen Grundeinsatz setzen.
Der erste Spieler neben dem Geber Button zahlt den kleinen Blind (Small Blind) und der zweite Spieler neben dem Geber Button den großen Blind (Big Blind).
Der Name Blind steht für „blindes Setzen“, da die beiden Spieler einen Einsatz setzen müssen, noch bevor Sie überhaupt Karten erhalten. Die Blinds sind entweder festgesetzt (Cashgame) oder erhöhen sich in einem bestimmten Zeitrahmen (Turnier).
Die Blinds gewährleisten einen minimalen Betrag im Topf, der gewonnen werden kann. Da im Verlauf des Spieles der Geber Butten (Dealerbutten) wandert, muss auch jeder Mitspieler einmal den kleinen und einmal den großen Blind setzen. Die Hälfte des großen Blinds (Big Blinds) ist in der Regel der Betrag des kleinen Blinds (Small Blinds).
z. B. (Big Blind: 10 Dollar, Small Blind: 5 Dollar)
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Pre-Flop (vor dem Flop)
Hier beginnt das eigentliche Spiel. Jeder Mitspieler bekommt 4 Karten ausgeteilt, die nur er sehen darf.
Daraufhin beginnt die ersten Bietrunde mit dem Spieler links neben dem Big Blind. Wenn man sich am Geber Button (Dealer Button) orientiert, startet die Bietrunde mit dem Spieler in der dritten Position links neben dem Geber Button (Dealer Button).
Dieser Spieler wird in der Pokersprache auch gern als „under the gun“ (dt.: unter Druck) bezeichnet, da er die erste Entscheidung der Runde treffen muss und dabei natürlich von allen anderen Spielern am Tisch beobachtet wird. Er hat nun drei Möglichkeiten zu handeln:
1. Er geht mit (call): Dafür zahlt er den Betrag, der dem großen Blind (Big Blind) entspricht. Das ist grundsätzlich der Minimalbetrag, den ein Spieler zahlen muss, um überhaupt weiterspielen zu dürfen.
2. Er erhöht (raise): Er zahlt einen höheren Betrag als den großen Blind (Big Blind). Alle anderen Spieler am Tisch müssen diesen Betrag mitgehen, wenn sie weiterhin im Spiel bleiben wollen.
3. Er steigt aus (fold): Er legt seine Karten weg. (Im realen Spiel empfiehlt es sich, die Spielkarten zwischen sich und den Chips zu positionieren. Steigt man aus, so legt man die Karten vor das Geld. Das erleichtert die Übersicht und zeigt an, welcher Spieler noch im Spiel ist und welcher Spieler bereits ausgestiegen ist.)
Eine dieser drei Entscheidungen muss nun jeder weitere Spieler treffen. Sobald ein Spieler jedoch den Einsatz erhöht (raise), fällt die erste Möglichkeit weg, nämlich den großen Blind (Big Blind) zu zahlen. Dann muss der Spieler entweder den erhöhten Betrag mitgehen oder seinerseits erneut erhöhen (re-raise). Passt ihm beides nicht, so steigt er aus (fold). Ist der Spieler, der den kleinen Blind (Small Blind) gesetzt hat, an der Reihe, so wird zunächst überprüft, ob ein Spieler erhöht hat.
Ist dies der Fall, muss auch der Spieler im kleinen Blind (Small Blind) auf den zuvor erhöhten Betrag auffüllen. Zur Verdeutlichung: Beträgt der kleine Blind (Small Blind) 5 Dollar und der große Blind (10 Dollar), ein anderer Spieler hat aber auf 20 Dollar erhöht, dann muss der Spieler im kleinen Blind noch 15 Dollar nachlegen, um weiterhin mitspielen zu können.
Hat jedoch zuvor kein Spieler erhöht, dann kann der Spieler im kleinen Blind (Small Blind) entscheiden, ob er auf den Big Blind auffüllt, selbst erhöht (raise) oder seine Karten wegschmeißt (fold). Als letzter Spieler in der Pre-Flop-Runde entscheidet der Spieler, der den großen Blind (Big Blind) gezahlt hat. Ähnlich wie beim kleinen Blind (Small Blind) überprüft der Spieler, ob zuvor erhöht wurde.
Ist dies der Fall, muss auch er auf den erhöhten Betrag auffüllen oder seinerseits nochmals erhöhen, um weiter mitzuspielen. Hat zuvor jedoch kein Spieler erhöht, so kann er entweder selbst noch einmal erhöhen oder aber er schiebt (check). Schieben oder checken bedeutet, dass der Spieler keine Handlung ausführt. Er erhöht also nicht, wirft sein Kartenblatt aber auch nicht weg.
Und da er ja den großen Blind (Big Blind) bereits gezahlt hat, wäre es Unsinn sein Kartenblatt wegzuschmeißen (fold). Hat in dieser ersten Runde also niemand erhöht, sollte der Spieler im großen Blind (Big Blind) immer schieben, wenn er nicht selbst erhöhen (raise) möchte.
Denn auch mit sehr schlechten Karten kann man später noch gewinnen, zumal ja kein anderer Spieler vorher erhöht hat und damit demonstriert, dass er gute Karten hält.
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Der Flop
Es werden nun 3 Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch gelegt, die jeder Spieler benutzen kann. Daraufhin beginnt die zweite Bietrunde. In dieser und in jeder folgenden Runde bis zum Showdown bietet als erstes der Spieler, der links neben dem Geber Butten (Dealerbutton) sitzt.
Nur in der Pre-Flop-Runde bietet als erstes der Spieler links neben dem großen Blind (Big Blind).
Das Prinzip dieser Bietrunde bleibt auch in den folgenden Bietrunden bis zum Showdown identisch. Jeder Spieler hat die Wahl zwischen erhöhen (raise), schieben (check) und wegschmeißen (fold). Wurde vorher erhöht, kann der Spieler nicht mehr schieben (check).
Er kann dann nur noch mitgehen (call), indem er den erhöhten Betrag zahlt oder selbst noch mal erhöhen (re-raise). Will er beides nicht, dann schmeißt er seine Karten weg (fold).
Der Turn
Eine vierte Gemeinschaftskarte kommt auf den Tisch und es startet die dritte Bietrunde.
Der River
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte kommt auf den Tisch und es startet die vierte und letzte Bietrunde.
Der Showdown
Ist am Ende der letzten Bietrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel, kommt es zum Showdown. Beide (oder mehr) Spieler müssen nun ihre Karten aufdecken. Das höchste Blatt (siehe Blattrangfolge) gewinnt den Topf (Pot). Haben beide (oder mehr Spieler) ein gleichwertiges Blatt, so wird der Gewinn geteilt.
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